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Aus- und Fortbildung der Netzwerkkoordinatoren und Familienhebammen

Die Landeskoordinierungsstelle ist zuständig für die Planung, Koordinierung und Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen für Netzwerkkoordinatoren, Familienhebammen und für Koordinatoren von Ehrenamtlichen. Damit verbunden ist die Zielstellung, den fachlichen Herausforderungen im Rahmen des Bundeskinderschutzgesetzes gerecht zu werden.

Darüber hinaus bieten halbjährlich organisierte Koordinatorentreffen der Netzwerke für Kinderschutz und Frühe Hilfen Sachsen eine Plattform für Informations- und Fachaustausch und Gelegenheit zum Wissentransfer.
Für die bedarfsgerechte Aus- und Weiterbildung der Familienhebammen und vergleichbaren Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich im Kontext Früher Hilfen wurde das Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie in Dresden beauftragt.

Koordinatorentreffen der Netzwerke für Kinderschutz und Frühe Hilfen Sachsen

Um dem Bedarf an Information und fachlichem Austausch nachzukommen, werden durch die Landeskoordinierungsstelle halbjährliche Arbeitstreffen der Netzwerkkoordinatoren in Sachsen organisiert. Inhaltlich werden diese mit Schwerpunktthemen untersetzt und durch verschiedene Referenten mitgestaltet. Im Vordergrund steht die praktische Umsetzung der Bundesinitiative »Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen« in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten.

Aus- und Fortbildung der Familienhebammen

Auf Grundlage der Erfahrungen aus dem Landesprojekt »Netzwerke für Kinderschutz - Pro Kind Sachsen« werden durch das Felsenweg-Insitut der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie in Kooperation mit der Landeskoordinierungsstelle verschiedene Vorhaben zur Qualifzierung von Familienhebammen im Freistaat Sachsen umgesetzt.

Die Grundqualifizierung für 18 Hebammen beziehungsweise Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen startete im Mai 2013. Sie besteht aus 15 zweitägigen Modulen und endet nach anderthalb Jahren mit der Zertifizierung zur Familienhebamme beziehungsweise zur Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin.

In einer Anpassungsqualifizierung – bestehend aus 3 zweitägigen Modulen - werden derzeit die bereits im Jahr 2011 zertifzierten Familienhebammen nach den Vorgaben des Kompetenzprofils Familienhebammen des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen fortgebildet.

Der in Verantwortung des Instituts stehende Gesamtprozess wird durch eine Arbeitsgruppe aus VertreterInnen des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz, der Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen und Vertreterinnen der Berufsverbände (Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e. V., Sächsischer Hebammenverband e. V.) begleitet.

Das Felsenweg-Institut konzipiert und organisiert darüber hinaus individuell ergänzende Fortbildungsangebote für die Familienhebammen in Sachsen. Die Anmeldung zu den genannten Fortbildungen erfolgt über die Landeskoordinierungsstelle.